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Berg(führer)welten

Berg(führer)welten

Dieser News Artikel erzählt euch von einem interessanten Drehtag mit dem Filmteam von Servus TV am Großvenediger. Doch nicht nur das, vielmehr geht es darum euch Einblicke in die „Berg(führer)welten“ zu geben, einerseits zum Besseren Verständnis des Titels dieses Beitrages und andererseits sind es doch eigentlich die Begegnungen mit den verschiedenen Menschen, die unseren Beruf ausmachen. Und von solchen will ich euch nun erzählen, aber immer schön der Reihe nach…..Angefangen hat alles wie immer, mit einer Anfrage: „Hättest du nicht Zeit?“ Ebenfalls wie immer ist Information Mangelware, eher skeptisch wagte ich dann doch unseren aus Rundfunk und Fernsehen berühmten Kollegen Andreas Gassner zu ersetzen (nicht zu vertreten), denn ihr wisst ja, nichts ist für die Ewigkeit und die Welt braucht ein neues Gesicht!So gings dann los, eigentlich nicht untypisch, Gäste abholen und gemeinsamer Hüttenzustieg zur Kürsinger Hütte. Nur diesmal waren die Gäste echte Größen, eben bekannt aus Film und Fernsehen, darunter ein gewisser Simon Schwarz…..Bereits bei der Begrüßung dachte ich mir: „Spinn ich?“, den kenn ich doch!Gemütlich stiegen wir auf in Richtung Hütte und hatten dabei einen wirklichen lässigen Hoagascht und ich war überrascht ob der Bodenständigkeit meiner beiden Begleiter, denn auf meine bewusst, dumm gestellte Frage ob ich ihn eigentlich kennen sollte antwortete dieser, wenig überraschend, mit einem lapidaren „Naaa“.Auf der Kürsinger Hütte gabs noch ein gutes Abendessen und ich lernte den Rest der Filmcrew kennen, bestehend aus: Hauptdarsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Kameramann, Tonmann, Drohnenflieger, 2 weiteren Helfen und 3 Bergführern. Wieder war ich überrascht, jeder kennt die hochwertigen Bergwelten Produktionen und man möchte meinen so etwas zu produzieren sei aufwendiger, auch war die gesamte Filmcrew äußerst sympathisch.Nach der Abschluss Besprechung gings ab ins Bett, sollte der Wecker doch diesmal anstatt, wie üblich um 4 Uhr schon um 3 Uhr klingeln…..Drehtag! Diesmal gabs keine weiteren Überraschungen, genau wie erwartet, ewig langes herumstehen und warten bis jeder bereit ist. Der Anstieg auf den Großvenediger von dessen Nordseite ist bekanntermaßen lang, doch an dem Tag zog er sich wie Kaugummi. Nicht ganz unschuldig, die körperliche Verfassung der Crew, gefühlt wie auf einem 8000er, 20 Meter gehen, auf die Stöcke lehnen und nach Luft schnappen…..Erstaunlich und ansteckend war jedoch die stets gute Laune der gesamten Mannschaft!Knapp oberhalb der Venediger Scharte war dann endgültig Schluss für mich, für den Gipfelgang brauchte es nur noch Simon, einen Bergführer und die Drohne bzw. den Typ der das Ding fernsteuert.Meine Seilschaft, gezeichnet von den Strapazen war jedenfalls gar nicht böse das wir auf den Gipfel verzichten müssen. Für mich persönlich auch keine Drama, war schon ein paar Mal oben, doch fand ich es irgendwie lustig nach endlosen Stunden den Gipfel nicht zum Greifen nahe zu haben.Was bleibt, sind wirklich schöne Erinnerungen an Begegnungen mit verschiedensten Menschen und der Hinweis am 31.8. um 20.15 Uhr Servus TV einzuschalten!Bis bald,Gerald Kreuzberger

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